FCH 1 behauptet Platz 3. Die erste Mannschaft konnte das Heimspiel gegen den FC Fällanden mit 3:2 für sich entscheiden.

Die Herrliberger starteten sehr gut in die Partie und man spürte von Beginn weg, dass die Mannschaft sehr gewillt war den FC Fällanden endlich wieder einmal zu bezwingen. Bereits nach drei Minuten konnte Ledergerber einen gut getretenen Freistoss von Vizner ins Tor ablenken. 1:0 FCH - Start nach Mass. Die Herrliberger spielten konzentriert weiter und in der Folge boten sich den Gastgebern noch einige gute Chancen um das Score zu erhöhen. Es dauerte jedoch bis zur 33. Minute, ehe Linder eine herrliche Ballstaffete zum 2:0 abschliessen konnte. Dies war gleichzeitig der Pausenstand. Die Gelb-Schwarzen zeigten eine gute erste Halbzeit mit vielen Torchancen und viel Ballbesitz. Defensiv liess man fast nichts zu und Torhüter Kaiser wurde nie gross geprüft. Mängel waren bei der Chancenauswertung auszumachen, hier müsste man zur Pause höher führen. Zudem schafften es die Herrlibeger zu selten Tempoverschärfungen in ihr Spiel zu bringen, um aus dem vielen Ballbesitz mehr zu machen.
Die Fällandner, die in der ersten Halbzeit noch sehr brav aufgetreten waren, kamen mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz zurück. Einserseits stellten sie sich offensiver auf und andererseits agierten sie nun viel bissiger, um doch noch etwas auf dem Langacker zu holen. Die Herrliberger spielten ihr Spiel jedoch fokussiert weiter und hatten auf Grund der höher stehenden Fällandner mehr Raum zur Entfaltung. Jedoch verpasste das Heimteams das 3:0 mehrmals trotz bester Chancen und viele Angriffe konnten nicht mehr sauber zu Ende gespielt werden. So kam die Fussballerweisheit einmal mehr zum Zuge - " Wer die Tore nicht macht..." den Rest kennt man. In der 66. Minute nutzten die Gäste die erste grosse Chance zum 2:1-Anschlusstreffer. Und jetzt waren die Fällandern voll da. Mit neuem Mut setzten sie die Herrliberger immer mehr unter Druck und konnten so das Spielgeschehen in die Platzhälfte der Hausherren verlegen. Nur kurze Zeit nach dem Anschlusstor bekamen die Gäste in der 69. Minute einen Freistoss zugesprochen. Der routinierte Vaz liess sich nicht zweimal bitten und verwandeltet in die entfernte Torecke. Die Herrliberger gaben in kurzer Zeit eine Partie, welche sie lange im Griff hatten, aus der Hand und 20 Minuten vor dem Ende stand es 2:0. Die Gastgeber schalteten wieder einen Gang höher und drückten nun ihrerseits auf den Siegestreffer. In der 81. Minute hatte Lüthi genug, eroberte sich den Ball und hämmerte ihn humorlos aus 22 Metern in den Winkel. Dank dem Traumtor von Lüthi gewann Herrliberg doch noch mit 3:2. Der Sieg war natürlich verdient, jedoch dürfen die Herrliberger das Spiel nicht mehr so spannend machen und so kann man froh sein, dass ein Nachlassen in der 2. Halbzeit und die fehlende Konsequenz vor dem Tor nicht bestraft wurden.
Die nächste Partie der 1. Mannschaft findet in knapp zwei Wochen am Sonntag 27. Mai um 10:00 Uhr in Küsnacht statt.

 

FC Herrliberg 1 - FC Fällanden 1 3:2 (2:0)

FC Herrliberg: Kaiser - Daull Abplanalp Furrer (F. Schaller 45') Grimm - S.Schaller Perucchini (Schuhmacher 51') Lüthi Ledergerber Vizner (Perucchini) - Linder (Lustgarten 56')

3' 1:0 Ledergerber, 33' 2:0 Linder, 66' 2:1, 68' 2:2, 81' 3:2 Lüthi


Die 2. Mannschaft erkämpfte sich in Dübendorf den wohl entscheidenden Sieg für den Klassenerhalt. Nach zwei klaren Niederlagen war die 2. Mannschaft auf Wiedergutmachung aus. Trotz dünnem Kader wollte man in Dübendorf beim zweitplatzierten nicht mit leeren Händen vom Platz gehen. Die Herrliberger wurden jedoch gleich kalt geduscht und mit der ersten Torchance gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nun zeigte sich bei den Seebuben jedoch eine Reaktion und sie rissen das Spiel komplett an sich. Fast im Minutentakt kamen die Herrliberger zu gefährlichen Abschlussmöglichkeiten und schliesslich war es Hugentobler, der den hoch verdienten Ausgleich erzielen konnte. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Pause. Die Herrliberger zeigten sich stark verbessert und hätten zur Pause führen müssen. Auch zum Start in die 2. Halbzeit waren die Gelb-Schwarzen tonangebend und hatten mehr vom Spiel. Leider gelang ihnen auch in dieser Phase der Führungstreffer nicht. Nach Rund 70 Minuten liessen die Kräfte der Herrliberger nach und die Dübendorfer dominierten nun die Partie. Dank dem herausragenden Bieri im Herrliberger Tor und dem Unvermögen der Dübendorfer überstanden die Herrliberg die Phase jedoch ohne ein Gegentor. Als sich alle bereits mit dem Remis abgefunden haben, kam dann die entscheidende 90. Minute. Der Dübendorfer Torwart eilte weit aus seinem Tor, um den Ball abzufangen. Er war dann auch vor dem Herrliberger Angreifer am Ball, traff jedoch die Kugel nicht richtig und spielte sie Bernheim direkt in die Füsse. Dieser erkannte die Situation sofort und schloss von der Mittellinie ab. Der Ball war unglaublich lange in der Luft und kullerte am Schluss im Schneckentempo via Inneposten ins Tor. Die Herrliberger verdienten sich den wichtigen Sieg mit einer kämpferisch tadellosen Leistung.

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