Gleich alle drei Aktiv-Mannschaften verloren ihre Spiele am Wochenende. Lesen Sie hier die entsprechenden Spielberichte!

Die 1. Mannschaft reiste nach den beiden Startsiegen mit einem guten Gefühl nach Fehraltorf. Mit diesem Gegner hatte man noch eine Rechnung offen, verlor man doch gleich zu Beginn der Saison gegen die Oberländer.

Doch kurz nach Anpfiff zeigte sich, dass die Seebuben keinesfalls bereit waren. Die Gastgeber drückten von Beginn weg dem Spiel ihren Stempel auf und konnten das Spieldiktat in ihre Hände nehmen. Die Herrliberger gingen nur halbherzig in die Zweikämpfe, weshalb ebendiese Quote klar und deutlich zu Gunsten von Fehraltorf ausfiel. Nach 25 Minuten leisteten sich die Herrlibeger im Mittelfeld einen Ballverlust und die Abwehr zeigte dazu nicht ihr bestes Stellungsspiel, worauf der Gegner alleine auf das Gästetor losstürmen und das 1:0 erzielen konnte. Nur wenige Zeigerumdrehungen später stand es bereits 2:0. Der Herrlibeger Schlussmann hatte einen weiten Ball falsch eingeschätzt, worauf der gegnerische Stürmer den Ball problemlos einnetzen und die Führung ausbauen konnte. Bei diesem Resultat blieb es bis zur Pause.

Nach dem Pausentee kamen die Gelbschwarzen etwas besser ins Spiel, konnten aber weiterhin keine entscheidenden Akzente setzen. So kam es, dass Fehraltorf nach knapp einer Stunde die Führung mit einem Doppelschlag erhöhte. 4:0 – ein klarer Rückstand. Vermutlich glaubten nur noch die grössten Optimisten daran, dass die Herrliberger hier nochmals zurückkommen könnten. In der 69. Minute war es dann aber Linder, welcher nach langer Verletzungspause, wieder reüssieren konnte und zum Anschluss traf. In den folgenden Minuten fassten sich vor allem Lüthi und der eingewechselte Dangel ein Herz und sorgten mit viel Einsatz so für Unruhe in der Gastgeber-Defensive. Innerhalb von fünf Minuten konnte der schnelle Dangel zwei weitere Tore erzielen. Es stand also nur noch 4:3 – für eine spannende Schlussphase war gesorgt. Doch die Herrliberger Träume platzten in der 84. Minute, als das Heimteam den fünften Treffer erzielen konnte. Dieses Tor kam dem Herrliberger Genickbruch gleich. Trotzdem versuchten die Mannen von Kobel/Benz noch einmal alles, doch es reichte nicht mehr. Lüthi war es, dem in der Nachspielzeit mittels direkt verwandelten Freistosses noch reine Resultatekosmetik gelang. Nach dem Hinspiel verliert man also auch das zweite Spiel der Saison gegen einen aufsässigen FC Fehraltorf. Der Sieg war keinesfalls unverdient, so legten die Hausherren mehr Wille und Einsatz an den Tag als dies die Herrliberger taten. Für die Herrlibeger ist es eine schmerzvolle Niederlage, hätte man mit einem Punktgewinnt an Leader Pfäffikon dranbleiben können. So hat man in zwei Wochen beim Direktduell beim Leader einen höheren Punkterückstand.


3. Liga: FC Fehraltorf 1 - FC Herrliberg 1 5:4 (2:0)
 
Hüttenwis, Fehraltorf. Tore: 25. Fehraltorf 1:0. 31. Fehraltorf 2:0. 53. Fehraltorf 3:0. 58. Fehraltorf 4:0. 67. Linder 4:1. 71. Dangel 4:2. 76. Dangel 4:3. 83. Fehraltorf 5:3. 94. Lüthi 5:4.
 
Herrliberg: Kaiser, Daull (57. Avolio), F. Schaller, Perucchini, Koller (35. Dimitrovski), S. Schaller (45. Schumacher), Lüthi, Ledergerber, T. Oertig (39. Jud), Vizner (57. Würmli), F. Oertig (16. Dangel/45. Linder/67. Dangel)
 
Bemerkungen: Gelbe Karte: 45. Kaiser, 48. Lüthi, 93. Dimitrovski

Das Glück bleibt der 2. Mannschaft weiterhin verwehrt. Gegen das 2. Platzierte FC Zürich-Affoltern konnte man lange Zeit gut mithalten und war nahe an einem Punktgewinn. Doch die junge Mannschaft zahlt weiterhin Lehrgeld und musste mit leeren Händen nach Hause reisen. Bereits nach 7 Minuten erzielte der junge Böckli nach Vorarbeit von Hugentobler die Führung. Doch Affoltern konnte nach einer halben Stunde innert Minutenfrist das Spiel drehen und nach einem Elfmeter die 2:1-Führung erzielen. Herrliberg kämpfte auch im zweiten Durchgang weiter aufopferungsvoll und kam durch Leutwiler in der 79. Minute zum verdienten Ausgleichstreffer. Doch die Gastgeber zeigten den jungen Herrlibergern schonungslos auf, weshalb sie in der Tabelle an zweiter Stelle stehen. Nach 90 Minuten konnten sie doch noch den 3:2-Siegestreffer erzielen. Trainer Sauter blieb die Erkenntnis, dass seine Jungs toll gekämpft und einen Punkt verdient gehabt hätten. Nun heisst es Mund abwischen, im nächsten Spiel auf dieser Leistung aufbauen und dann klappt es auch wieder mit der Punkteausbeute.

3. Liga: FC Zürich-Affoltern 1 - FC Herrliberg 2 3:2 (2:1)

Fronwald, Zürich, Tore: 7. Böckli 0:1. 27. FCA 1:1. 30. FCA 2:1 (Penalty). 79. Leutwiler 2:2. 90. FCA 3:2.

Herrliberg: Nehrenheim, Jud, Hugentobler, Haussmann, Benker, Leutwiler, Forster, Al Abbadie, Schmid, Hofer, Böckli, Steinmann, Näf, Bernheim, Machado Carvalho, Chik 

Herrlibergs 3. Mannschaft erwartete den FC Stäfa zum Derby auf dem Langacker. Dabei kam es zu einem richtigen 6-Punkte-Spiel. Mit einem Heimsieg hätte man mit den Stäfnern gleichziehen und sich weiter in Richtung Tabellenspitze orientieren können. Stäfa hingegen wollte natürlich unbedingt gewinnen, um den Vorsprung auf komfortablere 6 Punkte ansteigen zu lassen. Das Team von Trainer Freitag zeigte ein gutes Spiel und hätte in der 1. Halbzeit durchaus die Möglichkeit gehabt durch tolle Chancen in Führung zu gehen. Doch Herrliberg bediente sich der alten Fussballweisheit „Wer die Tore vorne nicht macht, wird hinten bestraft!“. Die starke Nummer 10 von Stäfa schlug gleich zweimal zu und so ging es mit einem 0:2 in die Pause. In der 2. Halbzeit spielte man auf ein Tor, doch der Treffer wollte einfach nicht gelingen. Torhüter Mancuso entschärfte unter anderem noch einen Elfmeter. Herrliberg agierte dann zunehmend offensiver, worauf Stäfa einen Konter fahren und zum 0:3 einschiessen konnte. Eine umso ärgerlichere Niederlagen, wenn man die Chancen betrachtet und dass man mit dem Gegner über weite Strecken mithalten konnte. Die Mannschaft muss sich also weiterhin mit einem Platz in der Tabellenmitte begnügen und hofft im nächsten Auswärtsspiel gegen Bäretswil wieder wichtige Punkte einfahren zu können.

5. Liga: FC Herrliberg 3 - FC Stäfa 3 0:3 (0:2)

Langacker, Herrliberg, Tore: 15. Stäfa 0:1. 40. Stäfa 0:2. 85. Stäfa 0:3.

Herrliberg: Mancuso, Zanini, Lustenberger, Koller, Degen, Marti, König, Siegrist, Bannwart, Bourgeois, Broger, Oertig, Schädler, Padeste, Sennhauser 

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